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Nadal nach Pleite: Hadern mit Details und ein kleiner Seitenhieb
Christian Zürcher
Von Christian Zürcher
christian.zuercher@sportalgroup.com
 
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Nadal nach Pleite: Hadern mit Details und ein kleiner Seitenhieb

Rafael Nadal hat sich nach seiner Dreisatzniederlage im Final der Swiss Indoors gegen Roger Federer an der Pressekonferenz enttäuscht gezeigt. Die Unterschiede zwischen ihm und seinem Dauerrivalen seien marginal gewesen.

''Ich hatte Möglichkeiten, zu gewinnen. Ich war sehr nahe dran'', sagte Nadal, der aus dieser Tatsache aber das Positive für den Rest der Saison mitnehmen will. ''Details haben entschieden, aber ich habe in dieser Woche sehr viel Gutes in meinem Spiel gesehen, ich war auch mental stark. Ich würde lügen, wenn ich sagte, dass ich nicht glücklich bin mit dem Ergebnis hier.''

''... dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man auch gut ins neue Jahr startet''

Dass er sich gegen Ende einer Saison so stark präsentiere, sei für ihn etwas Neues. ''Wenn der Saisonabschluss gut ist, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man auch gut ins neue Jahr startet'', meinte der ''Runner Up''. Nadal hatte schon vor dem Turnier betont, dass er den Fokus nach seinem Seuchenjahr auf 2016 legen will.

Dennoch hat sich der Mallorquiner durch seine starken Auftritte am Rheinknie auch wieder als Titelanwärter für die World Tour Finals in London ins Spiel gebracht. In der Halle, wo er Federer in seiner Karriere erst einmal bezwingen konnte, sieht er sich durch seine Spielweise aber immer noch benachteiligt und winkte deshalb erst einmal ab.

Viel lieber als zu weit in die Zukunft zu blicken hielt er sich am Fakt fest, dass er auf der ungeliebten Unterlage ''drei grossartige Spieler'' besiegt habe (Erstrundengegner Lukas Rosol, der ihn einer Niederlage am nächsten gebracht hatte, zählte er nicht dazu).

SABR? Heute nicht so beeindruckend

Vorsichtig geäussert hat sich der Spanier dagegen zum sogenannten ''SABR'' Federers, mit dem er sich während der etwas mehr als zwei Stunden Spielzeit dreimal konfrontiert sah. ''Er hat es dreimal versucht, einmal hat er den Punkt gewonnen und zweimal verloren'', sagte die Nummer 7 der Welt wenig begeistert. ''Heute war es also nicht so beeindruckend.''

Er wollte sich in der Folge aber kein abschliessendes Urteil über den besonderen Return erlauben. (czr)

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