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Murray ausgepowert: Wawrinka im Vorteil?
Maximilian Comtesse
Von Maximilian Comtesse
maximilian.comtesse@sportalgroup.com
 
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Murray ausgepowert: Wawrinka im Vorteil?
Auf dem Weg zur Titelverteidigung bekommt es Wawrinka im Halbfinale der French Open mit der Weltnummer zwei und Mitglied der ''Big Four'' Andy Murray zu tun. Die letzten drei Partien hat der Romand gewonnen, dennoch sieht er sich nicht als Favorit.

Bei der Pressekonferenz vor dem Halbfinal zollt Wawrinka der grossen Karriere von Murray (Das Duell ab 15:00 Uhr live im sport.ch Live-Ticker und 360Player) Respekt: ''Wenn man unsere Karrieren vergleicht, ist er Lichtjahre vor mir mit seinen zahlreichen Titeln und Finals.''

Das Match gegen die Weltnummer 2 schaut der Titelverteidiger demnach als grosse Herausforderung an und dies zurecht.

Murray auf Sand - besser denn je

Murray spielt diese Jahr vielleicht seine beste Sandplatzsaison überhaupt. Nur zweimal ging er als Verlierer vom Platz und dies bei 19 Spielen. Einmal musste er sich Rafael Nadal in Monte Carlo geschlagen geben und einmal Novak Djokovic in Madrid. Doch die erste Chance auf die Revenche in Rom nutzte der Brite und fertigte Djokovic klar in zwei Sätzen ab.

Hier gilt es jedoch zu bedenken, dass Djokovic am Tag zuvor einen Abnützungskampf gegen Kei Nishikori für sich entscheiden konnte und im Finalspiel gegen Murray nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. 

Murray's Weg in den Halbfinal

Am French Open auf dem Weg in den Halbfinal bekundete der Schotte einige Probleme. Gleich bei seinem Erstrundenmatch gegen Radek Stepanek musste Murray über fünf Sätze gehen und auch gegen den Lokalmatador Mathias Bourgue kommt er nicht um einen Fünfsatzmatch herum.

In der dritten und vierten Runde bekam Murray die Aufschlagsriesen Karlovic und Isner zugelost. Mit diesen bekundete er, als exzellenter Returnspieler, keine Mühe und kam glatt in drei Sätzen durch. Im Viertelfinalduell gegen Gasquet musste der Brite nochmals einen Satz abgeben. 

Wawrinka im Vorteil?

Der bisherige Turnierverlauf könnte für Wawrinka sprechen. Zwar musste auch der Romand in der ersten Runde über fünf Sätze gehen, im weiteren Turnierverlauf verlor der Titelverteidiger nur noch einen Satz gegen Viktor Troicki. Stan sollte also mit mehr Kraftreserven gegen Murray antreten können.

Aus den letzten Aufeinandertreffen zwischen der Weltnummer zwei aus Grossbritannien und der Weltnummer vier aus der Schweiz lassen sich keine grossen Schlüsse ziehen, weil das letzte Duell auf Sand 2013 stattgefunden hat. Das Head-to-Head ist mit acht zu sieben Siegen für Murray ausgeglichen.

Das Spiel ist völlig offen mit leichten Vorteilen für Wawrinka, da er, falls es über die volle Distanz geht auf grössere Kraftreserven zurückgreifen kann. 

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