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Besser als beim Australian Open 2017 geht es nicht

Besser als beim Australian Open 2017 geht es nicht

Was für Emotionen, was für Spiele, was für ein Turnier. Selten vermochte ein Grand-Slam-Turnier so zu begeistern wie das Australian Open 2017. Ein Rückblick auf ganz spezielle Tage in Melbourne.

Die Frage der Fragen

13. Januar: Kommt es zum «Schock» Roger gegen Rafa? Es ist die meist gestellte Frage vor der morgendlichen Auslosung. Schon in der dritten Runde und damit so früh wie nie kann es zum Giganten-Vergleich kommen, weil Federer infolge seiner sechsmonatigen Wettkampfpause auf Rang 17 der Setzliste zurückgefallen ist. Nach der Zeremonie 
vor der Margaret-Court-Arena ist Aufatmen angesagt. Federer wird ein Qualifikant zugeteilt, Nadal der Deutsche Florian Mayer. Aufeinandertreffen könnten sie erst im Final, aber das ist nur eine Zusatzinformation, der wohl keine Bedeutung zukommen dürfte. Novak Djokovic und Angelique Kerber beteuern derweil, wie sehr sie sich auf die Titelverteidigung freuen. 

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Der Schrei

14. Januar: Stefanie Vögele, topgesetzt in der Qualifikation, muss sich ihren Hauptfeldeinzug hart verdienen. Sie bezwingt eine Mazedonierin und vor allem deren «Fan-Armee». Diese besteht aus knapp30 heissblütigen Emigranten, welche am anderen Ende der Welt so wieder einmalihren sportlichen Nationalismus ausleben können. Sie tun dies in Fussballstadionmanier und teils ziemlich unfair, Vögeles Trainer Ivo Werner, eine asiatische Supporterin und ein Schweizer Journalist, der temporär die Akkreditierung unter dem T-Shirt verstaut hat, geben, so gut es geht, Gegensteuer. Nach verwertetem Matchball entlädt sich Vögeles Anspannung mit einem Schrei gegen die Mazedonier – zurecht und befreiend. Roger Federer wird derweil mit Jürgen Melzer ein alter Bekannter zugelost.

Das Jungsenioren-Duell

16. Januar: Die Diskussion über die Ansetzung ist für Turnierdirektor Craig Tiley und seine Crew von überschaubarer Komplexität. Wenn Roger Federer spielt, dann wird er fast immer die «Night Session» in der Rod Laver Arena bestreiten, so einfach ist das. Gross ist denn auch am Eröffnungstag die Vorfreude auf das Jung-
senioren-Duell Schweiz gegen Österreich. Federer gewinnt in vier Sätzen, aber doch deutlich. Kurz davor hat Stan Wawrinka auf dem zweitgrössten Platz einmal mehr gezeigt, dass er ein Diesel ist und etliche Anlaufzeit braucht. Gegen Martin Klizan geht dies fast ins Auge, dem Slowaken fehlen nur fünf Punkte zum Coup. Vögele gewinnt gegen die Japanerin Kurumi Nara auch ihr viertes Spiel in Melbourne in drei Sätzen, Viktorija Golubic unterliegt ihrer Doppelpartnerin Kristyna Pliskova.

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Der Termin beim Psychiater

17. Januar: Belinda Bencic liebt grosse Auftritte und hat auch schon oft bewiesen, dass sie an einem guten Tag jede Gegnerin besiegen kann. Oder fast jede. Serena Williams 
auf einer Grand-Slam-Mission kann nicht mit einer «normalen» Gegnerin verglichen werden, zudem fehlt Bencic nach den schwierigen letzten Monaten das Selbstvertrauen. Die Favoritin siegt 6:4, 6:3 und die Ostschweizerin sagt nachher, dass ihr der drohende weitere Rückfall im Ranking derzeit überhaupt keine Sorgen bereite. Dringender sind die Fragen zur Emanzipation von Vater Ivan und Trainerin Melanie Molitor, nachdem Bencic im Dezember überstürzt zur Saisonvorbereitung nach Florida reiste und erstmals ohne den Vater in Australien weilte. Timea Bacsinszky gewinnt ihre «Achterbahn-Partie» gegen Camila Giorgi mit 7:5 im dritten Satz und der Argentinier Horacio Zeballos bucht wohl einen Termin beim Psychiater. 75 Asse muss er in 314 Spielminuten von Ivo Karlovic über sich ergehen lassen, der Kroate beendet das Aufschlag-Gewitter mit 22:20 im fünften Satz. 

Die heissen Diskussionen

18. Januar: Psychiater ist ein gutes Stichwort für Nick Kyrgios. Die grösste australische Hoffnung, so hoch talentiert wie mental fragil, verspielt gegen den soliden Südtiroler Andreas Seppi einen Zweisatzvorsprung und verliert. Wie es um Kyrgios’ mentalen Zustand bestellt ist, zeigt sich, als er bei 4:5 im Entscheidungssatz an der Grundlinie mitten im Ballwechsel völlig unbedrängt einen Ball zwischen den Beinen schlägt. Nachher entbrennen in den Medien und bei den Zuschauern einmal mehr grosse Diskussionen über Kyrgios’ Berufsauffassung, die Auguren raten ihm wahlweise zum Rücktritt, zur Verpflichtung eines Coaches bis hin zum längeren Aufenthalt in einer stationären Einrichtung. Derweil verlassen meine Kollegen aus dem Tennisclub die Rod Laver Arena mit gemischten Gefühlen. Roger Federer hat zwar gewonnen und 
ja in drei Sätzen, das war aber auch das Beste an seiner Darbietung gegen den US-Qualifier Noah Rubin. Bei einem Sommerdrink in einer der vielen Bars auf der Anlage ist die Analyse schnell gemacht: So wird es in der nächsten Runde gegen Tomas Berdych nicht reichen. Für Stefanie Vögele endet das erfolgreiche Turnier gegen Venus Williams, Wawrinka nähert sich gegen Steve Johnson seiner Bestform. 

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Der grosse Tag des «Journeyman»

19. Januar: Federers Probleme gegen Rubin in Ehren, heute wird die Binsenwahrheit bestätigt, dass man ein Grand-Slam-Turnier in der ersten Woche nicht gewinnen kann, nur verlieren. Leidtragender dieser Erkenntnis ist diesmal Novak Djokovic. Der Serbe unterliegt dem usbekischen «Journeyman» Denis Istomin, der von seiner Mutter trainiert wird und sich das Ticket für Melbourne erst am asiatisch-pazifischen Playoff sicherte. Der Mann mit den auffälligen Sonnenbrillengläsern zog sein Konzept durch, attackierte viel, begünstigt von der schnelleren Unterlage. Djokovic wirkte hingegen wie in den letzten Monaten seltsam leer. Ob ihn die Zusammenarbeit mit seinem spanischen «Guru» tennismässig Energie gekostet hat oder sind es doch private Probleme? Sein Ex-Trainer Boris Becker, diesmal als kompetenter Kommentator für «Eurosport» vor Ort, lässt jedenfalls durchblicken, die Trainingsintensität sei steigerungsfähig. Auf Aussenplatz 13 wird derweil klar, dass das Frauendoppel durchaus Faszination ausüben kann. Zumindest dann, wenn Martina Hingis auf dem Court steht. Jeder Steh- und Sitzplatz ist besetzt, lange bevor die Ostschweizerin das Tennis einmal mehr unnachahmlich leicht aussehen lässt. Hingis/Vandeweghe besiegen Jankovic/Wickmayer sicher und es braucht anschliessend einen ganzen Pulk an Sicherheitsleuten, damit Hingis einigermassen zeitnah wieder in die Garderobe kommt. 

Die Gala aus dem Nichts

20. Januar: Der englische Journalist hat viel Geld gewettet, der Franzose auch. Sie wollen die gute Quote für Berdych ausnützen, die bisher durchzogenen Leis-
tungen Federers lassen das Risiko überschaubar erscheinen. Auch in vielen Printmedien wird daran erinnert, dass Federer bei einer Niederlage aus den Top 30 fallen würde. Vergessen haben sie eines – Roger Federer ist in der Lage, sich so zu steigern wie kein anderer. Und das tut er an diesem Abend, nachdem die Zuschauer während des endlosen Prologs zwischen Mona Barthel und Ashleigh Barty (6:4, 3:6, 6:3) Müdigkeitssymptome bekämpft hatten. Danach sind alle hellwach: 6:2, 6:4, 6:4 lautet das Verdikt in eineinhalb Stunden, mit Berdych als bestbezahltem Zuschauer, den Mund ebenso offen wie die Fans. Federer zaubert, als ob er nie weg gewe-
sen wäre. Seine Aktien schnellen aus dem Nichts in die Höhe, was bleibt, ist die Frage, ob er dieses Niveau noch vier Mal zeigen kann. Nur noch je zwei Siege fehlen zum Schweizer Halbfinal: Wawrinka weist Viktor Troicki ab, sein nächster Gegner ist Seppi, Federer trifft auf Kei Nishikori, den Helden Asiens.  

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Misstöne neben dem Court

21. Januar: Auch am spielfreien Tag macht Federer Schlagzeilen. Zusammen mit Grigor Dimitrov und Tommy Haas intoniert der Maestro «Hard to say I'm sorry» und bald sind sich Zuhörer einig, dass die Kernkompetenz des Trios anderswo liegt. Nadal muss derweil weit mehr kämpfen als Federer am Vortag, um die Achtelfinals zu erreichen. Alexander Zverev fordert ihm alles ab, der 19 Jahre junge Deutsche, in dem so viele eine künftige Nummer 1 sehen. Mit hartem Service, druckvollen Grundschlägen und erstaunlich guter Beinarbeit zwingt der Deutsche den Mallorquiner in den fünften Satz. Dort gewinnt er nach über 40 Schlägen den längsten Ballwechsel, ein Pyrrhus-Teilerfolg allerdings. Direkt danach plagen ihn Krämpfe, Nadal zieht mit der Intensität eines Kompressors entscheidend davon. Very, very happy sei er, lässt er wenig 
überraschend verlauten und sein Gegner habe alles, was es braucht zum Star, no? Die letzte australische Hoffnung, die eingebürgerte Russin Daria Gavrilova, und Bacsinszky schaffen es anschliessend erst mit zunehmender Spieldauer, die Zuschauer wieder auf Betriebstemperatur zu bringen. Die Lausannerin scheidet kurz vor Mitternacht aus und dann erst dürfen zwei der grössten Stilisten mit ihren unendlich schönen Rückhandschlägen auf den Platz: Dimitrov untermauert mit einem Dreisatzsieg gegen Richard Gasquet seine Ambitionen. Schon lange ausgeschieden sind da Hingis/Vandeweghe. Es dürfte ihr letzter gemeinsamer Auftritt gewesen sein.

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Die Rückkehr in die Vergangenheit

22. Januar: Ausgerechnet er, der Mann, der in den letzten sechs Monaten so unantastbar wirkte wie Novak Djokovic zuvor. Ausgerechnet Andy Murray, der zuletzt mit allen Spielstilen so gut zurecht kam, findet seinen Meister in Mischa Zverev. Dessen Konzept ist so einfach wie einleuchtend und erfolgsbringend: 118 Mal stürmt er in vier Sätzen ans Netz, nach guten Bällen, nach schlechten Bällen und nach mittelmässigen. Der Druck auf den Schotten wird immer grösser, am Schluss kann der vor Jahren wegen Verletzungen fast schon zurückgetretene Bruder von Supertalent Alex den grössten Sieg seiner Karriere bejubeln. Nicht traurig über diese Sensation ist auch Roger Federer, dessen Tableau sich plötzlich öffnet. Statt der Weltnummer 1 wartet im Viertelfinal nun Zverev, Voraussetzung ist allerdings, dass Federer auch Nishikori bezwingt. Definitiv kein Freilos, aber Federer löst die Aufgabe auch physisch beeindruckend in fünf Sätzen. Ohne viel Aufhebens, aber umso nervenstärker spielt sich auch Wawrinka in die Runde der letzten Acht, er gewinnt alle drei Tiebreaks gegen Seppi. 

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Der Vorteil der alten Generation

24. Januar: Federer zeigt gegen Zverev, dass er einer anderen Generation angehört als Murray, einer Generation, die den Weg ans Netz und die damit verbundenen Gegenmassnahmen noch kannte. Nach drei Sätzen steht die 41. Halbfinalqualifikation bei einem Major fest. Gegner dort wird Wawrinka sein, der sich technisch und im mentalen Kleinkrieg mit Jo-Wilfried Tsonga überlegen zeigte. Im Frauentableau macht Vandeweghe weiterhin Schlagzeilen. Zwei Tage nach ihrem Sieg gegen die Noch-Weltnummer 1 Angelique Kerber demontiert sie auch Garbine Muguruza mit enormem Powertennis. Wer diese Partien sieht, muss sich aber unweigerlich auch fragen, wo sie diese Skills in den Doppelpartien mit Hingis versteckte.  

19 Jahre danach

25. Januar: Mirjana Lucic-Baroni schreibt das nächste Märchen in diesem Vintage-Turnier. Die Kroatin eliminiert Karolina Pliskova und steht damit erstmals nach 19 Jahren wieder in einem Major-Halbfinal. Die Reaktionen auf den sozialen Medien von den Spielerkolleginnen sind überschäumend wie selten, niemand scheint ihr den Erfolg nicht zu gönnen. Sie kündigt an, eines Tages vielleicht in einem Buch die Wahrheit über ihre schockierende Vergangenheit zu schreiben, mindestens so lange werden auch Gerüchte über schlimme innerfamiliäre Verfehlungen Gerüchte bleiben.

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Der Nationalfeiertag in Schweizer Hand

26. Januar: Am «Australia Day» wehen das Sternenbanner und die Schweizer Flagge besonders stolz im Wind. Die Vorspeise liefern die Williams-Schwestern, sie sorgen dafür, dass es am Samstag nach acht Jahren erstmals wieder zum «Sister Act» in einem Grand-Slam-Final kommt. Den opulenten Hauptgang servieren die beiden Überspieler aus der Schweiz. Federer und Wawrinka begeistern mit einem Abnützungskampf über fünf Sätze, den Federer schliesslich für sich entscheidet. Wahnsinn! Unglaublich! Einzigartig! Die Superlative für den Maestro und vor allem für dessen concordemässiges Comeback überschlagen sich. Fast geht darob etwas vergessen, dass Wawrinka einmal mehr ein grossartiges Turnier gelungen ist.

Der hochklassige Abnützungskampf

27. Januar: Die Füsse hochgelagert, können Federer und sein Team in aller Ruhe den zweiten Halbfinal anschauen. Was sie sehen, gefällt: Nadal und Dimitrov bieten ein schlicht grossartiges Spektakel und als der Bulgare einen fünften Satz erzwingt, hat Federer endgültig Grund zur Freude. Aus Schweizer Warte wäre ein Erfolg Dimitrovs das i-Tüpfchen gewesen, da der Bulgare in einem Premierenfinal möglicherweise nervös gewesen wäre. Die Tenniswelt jubelt aber, als Nadal nach 4 Stunden und 56 Minuten den Matchball verwertet und sich auf den Boden hinlegt, der ähnlich azurblau ist wie das Meer auf Mallorca. Niemand, aber wirklich niemand hätte nach den Verletzungsschwierigkeiten beider Protagonisten vor Turnierbeginn nur einen Gedanken daran verschwendet, dass die begeisterndste Rivalität der Neuzeit in Melbourne eine Neuauflage im Final erleben würde.

Gewaltiges Interesse an Juniorin Masarova

28. Januar: Zur Mittagszeit betritt die erste Schweizer Finalistin des Turniers die Rod Laver Arena. Die topgesetzte Rebeka Masarova will nach Roland Garros einen zweiten Junioren-Major, scheitert aber knapp an der erst 14-jährigen Ukrainerin Marta Kostyuk. Diese kann – ähnlich wie zwei Wochen zuvor die Mazedonierin gegen Vögele – auf enormen vokalen Support von ausgewanderten Landsleuten zählen. Masarova ist trotz der Finalniederlage nicht unzufrieden und verabschiedet sich dann mit der Mutter, einer Schwester und einem Bruder in die Familienferien. Mit im Gepäck die Gewissheit, dass noch ein langer Weg wartet, dieser aber durchaus zu bewältigen ist, wenn weiterhin die richtigen Schritte erfolgen. Das Interesse an ihr ist jedenfalls gewaltig: Im Turnierverlauf waren unter anderem Fed-Cup-Captain Heinz Günthardt, Trainer Jan 
De Witt sowie der Sparringpartner von Serena Williams interessierte Zaungäste, von den verschiedenen Vertretern von Management-Agenturen ganz zu schweigen. Keine solchen benötigt Serena Williams mehr: Sie holt gegen ihre Schwester am Abend den 23. Major-Titel. 

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Das Spiel der Spiele

29. Januar: Ein Picknick im Botanischen Garten ist eine Möglichkeit, die Zeit zerrinnen zu lassen, ein Strandspaziergang ebenso, Unentwegte gehen joggen. Unabhängig davon dauert es enorm lange, bis nach 19.20 Uhr Ortszeit die modernen Gladiatoren endlich im Kabineneingang erscheinen. Die Spannung ist greifbar, 
das Stadion jetzt schon bis fast auf den letzten Platz gefüllt, auf dem Schwarzmarkt wurden Tausende von Dollars für ein Sesam bezahlt. Niemand will sich auch nur einen Moment des historischen Duells entgehen lassen, das Andy Roddick als «vielleicht wichtigstes Spiel in der Grand-Slam-Geschichte» bezeichnet hatte. Und historisch wird es wahrhaft, das Spiel, das dramaturgisch ganz einfach erst im fünften Satz entschieden werden kann. Gegen Spielende sieht es so aus, als ob Nadal wie so oft in diesen Duellen die Oberhand gewinnen sollte und wenn er den Punkt zum 4:2 realisiert hätte, wäre dies vielleicht auch so gekommen. Tennis ist aber kein Sport für den Konjunktiv. Federer findet den Extragang, findet jene innere Leidensfähigkeit, die bei Spielern seines Talents so selten ist und wird letztlich belohnt. Mit dem aufgrund der Entstehungsgeschichte vielleicht unwahrscheinlichsten Titel seiner Laufbahn. Was er ihm und seinem Team bedeutet, sieht man im Moment des Jubels.

 

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Marco Keller