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Auch Golubic scheitert früh: Alle Schweizerinnen in Biel bereits out

Auch Golubic scheitert früh: Alle Schweizerinnen in Biel bereits out
Mit Viktorija Golubic scheitert am WTA-Turnier von Biel auch die letzte verbliebene Schweizerin im Einzel. Die Zürcherin unterliegt im Achtelfinal der Weissrussin Alexandra Sasnowitsch 1:6, 4:6.

Die 23-jährige Qualifikantin Sasnowitsch (WTA 108), die ihre bisherigen Erfolge primär auf ITF-Stufe errang und der die Nervosität in der Schlussphase anzumerken war, verwandelte nach 75 Minuten ihren vierten Matchball. Mit zwei Doppelfehlern und einem leichten Fehler von der Grundlinie hatte sie Golubic im letzten Game einige Male im Spiel gehalten.

Nach Belinda Bencic und Rebeka Masarova, die in der Startrunde gescheitert waren, musste damit auch die dritte und letzte im Einzeltableau verbliebene Schweizerin die Segel streichen. Für Golubic war es im neunten WTA-Match auf heimischem Boden die erste Niederlage. Bei der Premiere der Frauen in Gstaad hatte die Weltranglisten-54. im Vorjahr triumphiert.

Golubic fehlt die nötige Frische

Mit ein Grund für das Scheitern gegen die im Ranking um 54 Positionen schlechter klassierte weissrussische Qualifikantin, die sie vor vier Jahren auf Sand noch klar geschlagen hatte (6:1, 6:2), dürfte die fehlende Frische nach dem Marathonsieg am Vortag gegen die Deutsche Laura Siegemund gewesen sein. Keine 24 Stunden nach dem nach 2:40 Stunden bewerkstelligten Achtelfinaleinzug schlichen sich ungewohnt viele Fehler ein. Zwar steigerte sich Golubic nach klar verlorenem Startsatz deutlich und ging 4:1 in Führung. Danach verlor sie aber wie schon im ersten Durchgang fünf Games in Folge. Zu oft liess sie sich von der Gegnerin in die Defensive drängen.

Sasnowitsch, die am 22./23. April das weissrussische Fedcup-Team im Halbfinal gegen die Schweiz (mit Golubic) als Teamleaderin anführen wird, trifft in den Viertelfinals vom Freitag auf Camila Giorgi (WTA 98). Die Italienerin setzte sich gegen die als Nummer 2 gesetzte Carla Suarez Navarro in drei Sätzen durch. Grosse Favoritin auf den Titel bei der Premiere des Bieler Ladies Open ist die topgesetzte Tschechin Barbora Strycova (WTA 18). Ihre nächste Gegnerin Julia Görges, die Setznummer 7, ist die einzig verbliebene gesetzte Konkurrentin im Tableau.

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