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Vorsicht vor Marin Cilic! So brachte der Kroate Federer 2016 in Wimbledon an den Rand einer Niederlage
Lucas Orellano
Von Lucas Orellano
lucas.orellano@sportal.email
 
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Vorsicht vor Marin Cilic! So brachte der Kroate Federer 2016 in Wimbledon an den Rand einer Niederlage
Wimbledon 2016, Viertelfinal. Marin Cilic will endlich mehr, nachdem er 2014 und 2015 bereits in die Runde der letzten Acht gekommen war. Sein Gegner: Roger Federer.

Die Partie verläuft nach dem Geschmack von Cilic, der mit seinem starken Aufschlag dominiert und sich den ersten Satz im Tiebreak holt. Auch Satz 2 geht an den Kroaten, dieses Mal mit 6:4. Federer steht mit dem Rücken zur Wand. Er ist, das vermutete man damals schon ein bisschen, nicht zu 100% fit.

Eine Willensleistung

Im dritten Satz liegt Federer bei 3:3 und eigenem Service schnell mit 0:40 hinten. Aber der Genickschlag blieb aus. Federer dreht das Game, holt sich noch zwei weitere und schliesslich den Satz mit 6:3. Auch im vierten Satz wurde es wieder höchst brenzlig. Bei 4:5 und bei 5:6 muss er Matchbälle abwehren, ebenfalls einen im Tiebreak, das er mit 11:9 für sich entschied. Eine Willensleistung.

Der fünfte Satz war dann eine klarerere Angelegenheit: er ging mit 6:3 an den Schweizer.

Nach zuerst 5 Siegen in Folge gegen Cilic, wäre das beinahe die zweite Niederlage in Serie geworden. Schon an den US Open 2014 überrollte Cilic den Maestro. Gut, an dem Turnier überrollte er einfach jeden. Federer blieb beim 6:3 6:4 6:4 erstaunlich chancenlos - und Cilic ballerte sich kurz darauf zu seinem ersten Grand-Slam-Titel.

Klar ist Marin Cilic heute der Aussenseiter - aber unterschätzen darf man die aktuelle Weltnummer 6 keinesfalls. Es würde auf jeden Fall überraschen, wenn Roger Federer, selbst in dieser Traumform, Wimbledon 2017 ohne Satzverlust gewinnen würde. Und auch ein Sieg Cilics scheint nicht so unwahrscheinlich.