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Dank dramatischem Sieg gegen Deutschland

Dank dramatischem Sieg gegen Deutschland
Ein überragender Rafael Nadal führt Spanien gegen Deutschland in den Davis-Cup-Halbfinal. Den entscheidenden Punkt holt aber David Ferrer in einem Marathonspiel.

Es war eines jener Spiele, wie es sie nach den Modernisierern des Davis Cups nicht mehr geben dürfte. Die prall gefüllte Stierkampf-Arena von Valencia bebte, einmal musste die entscheidende fünfte Partie des Viertelfinals sogar wegen Blitz und Donner unterbrochen werden - und nach 4:51 Stunden hatte Oldie David Ferrer gegen Philipp Kohlschreiber 7:6 (7:1), 3:6, 7:6 (7:4), 4:6, 7:5 gewonnen und Spanien erstmals seit dem Davis-Cup-Triumph 2012 in die Halbfinals geführt.

Nadal legte vor

Die grosse Figur der Spanier war aber Rafael Nadal. Nach Kohlschreiber am Freitag blieb auch die Weltnummer 4 Alexander Zverev ohne Chance. Nadal setzte sich in zweieinviertel Stunden 6:1, 6:4, 6:4 durch und machte damit das dramatische Finale erst möglich. Bei seinem Comeback nach der Aufgabe wegen einer Oberschenkelverletzung im Januar am Australian Open kehrte der Weltranglistenerste auf Sand in alter Stärke zurück.

Im Halbfinal trifft Spanien auswärts auf Titelverteidiger Frankreich. In Genua machte Lucas Pouille im ersten Einzel des Sonntags gegen den Italiener Fabio Fognini alles klar.

Im zweiten Halbfinal stehen sich Kroatien und die USA gegenüber. Marin Cilic zeigte sich in Varazdin gegen den Schweiz-Bezwinger Kasachstan als solider Teamleader und gewann beide Einzel deutlich. Die USA setzten sich gegen den ohne David Goffin angetretenen Vorjahresfinalisten Belgien problemlos 3:0 durch.