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Schweizer Fed-Cup-Team steigt ab

Schweizer Fed-Cup-Team steigt ab

Die Schweiz steigt im Fed Cup nach drei Jahren aus der Weltgruppe I ab. Das ersatzgeschwächte Team von Captain Heinz Günthardt verlor das Auf-/Abstiegsplayoff in Rumänien mit 1:3.

Simona Halep sicherte den favorisierten Rumäninnen im ersten Einzel vom Sonntag den entscheidenden dritten Punkt. Die Weltnummer 1 setzte sich gegen die für Timea Bacsinszky eingesprungene Patty Schnyder problemlos 6:2, 6:1 durch. Das abschliessende Doppel von Viktorija Golubic und Jil Teichmann gegen Mihaela Buzarnescu/Sorana Cirstea war nicht mehr von Bedeutung und brachte der Schweiz durch ein 0:6, 6:0, 10:6 den Ehrenpunkt. Das vierte Einzel wurde nicht ausgetragen.

Bacszinsky musste verletzungsbedingt passen 

In ihrem ersten Fed-Cup-Spiel seit sieben Jahren und dem 72. insgesamt war Schnyder weitestgehend chancenlos. Von Beginn weg sah sich die 39-jährige Baselbieterin in der Defensive. Der Plan, Halep mit Tempo- und Rhythmuswechseln vor Probleme zu stellen, funktionierte nicht. Zu gross war die Diskrepanz zwischen der Weltranglisten-Ersten und der Nummer 149.

Schnyder war von Günthardt kurzfristig für das Einzel nominiert worden, weil Timea Bacsinszky über Schmerzen in den Adduktoren klagte. Wie sich herausstellte, kam die Begegnung mit Rumänien für Bacsinszky nach einer erneuten Verletzungspause einige Wochen zu früh. Gegen Irina-Camelia Begu, die Weltnummer 38, fiel die fehlende Matchpraxis zu stark ins Gewicht. Einen zweiten Auftritt innert 24 Stunden liess ihre momentane körperliche Verfassung nicht zu; beim Aufwärmen wieder aufgetretene Schmerzen in den Adduktoren behinderten die Lausannerin zu stark.

Für die Schweizerinnen geht es damit 2019 in der Weltgruppe 2 weiter. Mögliche Gegner sind die Niederlande, Italien, Japan, Lettland, Spanien sowie Kanada oder die Ukraine und Weissrussland oder die Slowakei. Die Auslosung der Begegnungen findet am 19. September statt.