ATP Coupe Rogers Montreal
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A. Zverev
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R. Federer
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Court Central | Finale
Ende
A. Zverev
Ranking:
7
Geburtsd.:
20.04.1997
Größe:
1.98 m
Gewicht:
86 kg
Bilanz:
47-14
Preisgeld:
US$ 5.379.655
R. Federer
Ranking:
3
Geburtsd.:
08.08.1981
Größe:
1.85 m
Gewicht:
85 kg
Bilanz:
36-4
Preisgeld:
US$ 107.309.145
Letzte Aktualisierung: 17:19:00
Refresh:
Zverev
Federer
Ende
 
Damit geht die Woche in Montreal aus deutscher Sicht traumhaft zu Ende. Bereits morgen werden wir aber wieder da sein, wenn südlich in den USA in Cincinnati das nächste Masters auf dem Programm steht. Ansonsten eine gute Nacht und bis zum nächsten Mal!
Ende
 
Und Federer? Der kassierte seine erste Pleite nach dem Ausscheiden gegen Tommy Haas in Stuttgart. Dazwischen lagen gleich 16 Siege en suite. Auch ein Finale hatte der Eidgenosse in diesem Jahr noch nicht verloren. Die ehemalige Nummer eins der Welt hatte kaum Zugriff auf das Spiel und machte einige Fehler, die man so nicht oft vom Schweizer sieht. Dies soll aber die tolle Leistung von Zverev in keinem Fall schmälern.
Ende
 
Der Hamburger gewinnt damit nach Rom seinen zweiten Titel bei einem Masters 1000. Die anderen Sieger? Je zweimal Rafael Nadal und Roger Federer. Zudem ist er der erst zweite deutsche Sieger in Montreal. Zuvor war dieses Kunststück Boris Becker im Jahr 1986 vorenthalten.
Ende
 
Zverev reisst die Arme nach oben. Nur 68 Minuten hat der Deutsche gebraucht, um den grossen Maestro in die Schranken zu weisen. 20:9 Winner sind mal eine echte Ansage, dazu kam der Aufschlag heute konstant gut. Dafür fand der Schweizer keine Lösung.
6:4, 6:3
Und da ist es passiert. Ein weiterer Servicewinner besiegelt den Sieg für den Deutschen! WAHNSINN!
6:4, 5:3
 
Und noch einer hinterher. Drei Championship-Bälle für Zverev!
6:4, 5:3
 
Nerven? Kennt der Junge nicht. Souverän haut er nach dem Aufschlag die Kugel gegen die Laufrichtung von Federer, dann folgt der Servicewinner.
6:4, 5:3
 
Die Pflicht ist zumindest mal erfüllt. Ein satter Winner mit der Vorhand und ein Servicewinner bringen das Spiel. Nun schlägt Zverev aber zum Sieg auf. Für Federer bahnt sich die erste Finalniederlage des Jahres an!
6:3, 5:3
 
30:0 Federer, der jetzt mehr als gefordert ist. Ungewöhnlich emotionslos ist der Schweizer gerade.
6:3, 5:3
 
Und wieder geht das zu Null durch. Federer wieder mit einem ungewöhnlichen Vorhandfehler und dann packt Zverev eine tolle beidhändige Rückhand longline aus.
6:3, 4:3
 
Neuer Schläger für Zverev für sein Aufschlagspiel - und er legt auch gleich wieder gut los. Federer ist nur noch in der Defensive. Dazu das nächste Ass. 30:0.
6:3, 4:3
 
Ist das schon die Vorentscheidung? Drei Breakbälle hat Zverev, den zweiten nutzt er, weil er Federer ins Laufen bringt und der seine Vorhand nicht mehr ins Feld bringen kann.
6:3, 3:3
 
Schau an, wieder 0:30. Federer bleibt diesmal mit dem Stopp an der Netzkante hängen.
6:3, 3:3
 
Ein weiterer starken Erster bringt aber das Spiel. Auf seinen Service kann sich Zverev heute verlassen.
6:3, 2:3
 
Aber Federer beisst. Plötzlich steht es nach einem zauberhaften Return-Winner mit der Vorhand nur noch 40:30.
6:3, 2:3
 
Das geht schon wieder schneller als die Feuerwehr. Ein Ass und ein Servicewinner bedeutet 30:0.
6:3, 2:3
 
Etwas mürrisch sieht Federer dennoch aus. Zumindest sein Aufschlagspiel hat er souverän durchgebracht.
6:3, 2:2
 
Die Netzangriffe vom FedEx bleiben nun aus. Es gibt Grundlinienduelle. Da dominiert der Schweizer - 40:15.
6:3, 2:2
 
Wieder ein Doppelfehler beim Routinier. Zverev ist noch ohne ausgekommen. 15:15.
6:3, 2:2
 
Einmal ist Federer noch im Spiel, dann landet sein Stopp aber an der Netzkante. Keine Minute hat dieses Spiel jetzt gedauert.
6:3, 1:2
 
Das sieht wieder sehr stark aus. Zwei gute Aufschläge bringen zwei leichte Punkte.
6:3, 1:2
 
Und so kommt Federer mit dem Schrecken davon, weil Zverev nun zwei Fehler mit der Rückhand liefert.
6:3, 1:1
 
Sehr knapp. Der Passierball mit der Rückhand longline streicht an der Linie vorbei.
6:3, 1:1
 
Dann serviert Federer aber das Ass zur richtigen Zeit. Danach heisst es aber wieder Breakball, weil Zverev stark returniert.
6:3, 1:1
 
Breakball Zverev und wie! Der Deutsche schien nach einem Smash schon geschlagen, doch an der Grundlinie holt die Nummer acht der Welt alles. In der Folge setzt er den Schweizer unter Druck und holt den Breakball.
6:3, 1:1
 
Beide nun mit Unforced Errors. 30:30. Federer mus aufpassen.
6:3, 1:1
 
Die Fehler häufen sich gerade bei Zverev, aber das Risiko muss er eingehen. Erst ist die Rückhand zu lang, dann setzt er Federer aber so sehr unter Druck am Netz, dass dieser den Volley verzieht.
6:3, 1:1
 
Und gleich noch ein Ass mit viel Spin nach aussen hinterher. Federer hilft danach mit einem Rückhand-Fehler ins Netz. Das war wichtig, den Service zu halten.
6:3, 0:1
 
Nun will auch Zverev den Stopp anbringen, doch der geht nur ins Netz. Da hilft das Ass zum dritten Einstand.
6:3, 0:1
 
Wieder bekommt Federer einen Breakball, aber Zverev haut einen starken Vorhand-Ball auf die Linie. Durchatmen.
6:3, 0:1
 
Abwehrt mit einem starken Ersten, den Federer nicht returnieren kann.
6:3, 0:1
 
Jetzt der erste Breakball für FedEx. Diesmal geht es vor ans Netz und Zverev schlägt den Passierball mit der Rückhand knapp ins Aus.
6:3, 0:1
 
Die Länge stimmt weiter bei Zverev, doch Federer variiert nun mehr und lässt den Schlacks laufen. Wieder kommt der Stopp, aber diesmal kann Zverev den Folgeball nicht im Feld unterbringen.
6:3, 0:1
 
Stark gekämpft von Zvrerev, der schwer unter Beschuss steht. Am Netz macht aber Federer ohne Not einen weiteren Fehler. Statt 0:30 steht es 15:15.
6:3, 0:1
 
Der beste Ballwechsel des Spiel bringt Federer das 1:0. Erst scheucht er Zverev per Stopp ans Netz, der auch in der Folge einiges abwehren kann. Allerdings hat der Schweizer das letzte Wort.
6:3, 0:0
 
Federer kommt mit mehr Dampf aus der Pause. Eine lange Rally dominiert der Schweizer, Zverev haut den Passierball ins Netz.
6:3, 0:0
 
So, Zverev ist auch wieder auf dem Court. Es kann also gleich mit Aufschlag Federer weitergehen.
Zwischenfazit
 
Ganz stark, was der Deutsche bislang zeigt. Der Service ist deutlich besser als in den vorherigen Runden, dazu passen die Angriffsschläge. Zehn Winner sind gut (Federer: 3). Auf der anderen Seite ist Federer noch nicht wirklich drin. Nicht einmal die Hälfte der Ersten kommt. Vor allem da muss der Schweizer sich verbessern.
6:3
Und da ist es passiert. Nach einer halben Stunde hilft ein weiterer Servicewinner. 6:3 Zverev.
5:3
 
Da hilft natürlich ein Servicewinner. Satzball Zverev.
5:3
 
Aber der Maestro kämpft. Erst hilft ihm Zverev, weil er einen Stopp ein wenig unterschätzt, dann haut er den Angriffsschlag ins Netz.
5:3
 
Ja, der Schweizer wirkt ein wenig angefressen. Er findet nicht wirklich den Zugriff auf den Service von Zverev und wenn, leistet er sich einfache Fehler wie gerade mit der Vorhand. 30:0 Zverev.
5:3
 
Ruck zuck und zu Null absolviert Federer sein Spiel. Jetzt schlägt der Deutsche aber zum Satzgewinn auf.
5:2
 
Der Aufschlag kommt weiter nicht bei Federer, aber auch der Zweite ist nicht ohne. So stellt er schnell wieder auf 30:0.
5:2
 
Es bleibt dabei: Federer ist noch ohne Breakchance. Diesmal wird der Schweizer vom Stopp des Deutschen übertölpelt und ist nicht mehr rechtzeitig am Netz.
4:2
 
Kurz Druck bei 15:30, aber eine gute Vorhand öffnet für Zverev das Feld. Es folgt der Winner. 30:30.
4:2
 
Zverev zeigt sich aber unbeeindruckt. Wieder klopft er aus dem Nichts eine starke Vorhand heraus. Auch im Anschluss dominiert er, aber sein Rückhand bleibt im Netz kleben.
4:2
 
Prompt kommen zwei gute erste Aufschläge und Zverev kann nicht returnieren.
4:1
 
Wieder so ein unnötiger Fehler von Federer am Netz. Dazu kommen magere 44 Prozent erste Aufschläge. Es läuft nicht wirklich. Immerhin jetzt wieder ein 30:15.
4:1
 
Und so geht das hier ganz schnell. Federer läuft gerade nur hinterher und liegt nun auch mit 1:4 hinten.
3:1
 
Ein Servicewinner und ein Ass. Es läuft bei Zverev. Die Probleme mit dem Service aus den vergangenen Runden hat er bislang nicht.
3:1
 
Und da ist das Break. Wieder bereitet Zverev traumhaft mit der Vorhand vor, um dann vorzurücken. Am Netz gibt er sich keine Blösse. Federer bringt den Return nicht mehr ins Feld.
2:1
 
Aber wieder Breakball Zverev. Federer muss über den Zweiten gehen und gerät schnell in die Defensive, was Zverev super nutzt.
2:1
 
Das klappt aber auch nicht immer. Mit der Rückhand streut Zverev einen sehr vermeidbaren Fehler ein, Federer lässt ein Ass folgen.
2:1
 
Wieder steht Federer bei seinem eigenen Aufschlag schwer unter Druck. Brilliant trifft der Hamburger die Linien. 0:30.
2:1
 
Keine Probleme bei diesem Aufschlagspiel. Zu Null geht es an den Youngster, auch weil Federer am Netz noch nicht sein Mojo gefunden hat. Diesmal geht der Rückhand-Volley ins Netz.
1:1
 
Starke Winkel des Deutschen. Gegen die Laufrichtung von FedEx haut Zverev ihm die Vorhand um die Ohren. Er kratzt die Linie und ist deswegen gut.
1:1
 
Und so übersteht der Schweizer die Gefahr. Ein fieser Service nach weit aussen sorgt für das 1:1.
1:0
 
Vergeben, aber die Spielweise war gut so. Sofort versucht Zverev wieder die Initiative zu ergreifen, eine Rückhand gerät dann aber zu lang.
1:0
 
Und da ist der Breakball. Federer rückt ans Netz, doch der Deutsche spielt mit der Vorhand stark kurz cross.
1:0
 
Aber der erste Doppelfehler lässt Zverev zumindest mal am Break schnuppern. 30:30.
1:0
 
Auch der Maestro eröffnet gut. Zweimal prügelt er den Aufschlag auf die Rückhand von Zverev, der darauf keine Antwort hat.
1:0
 
Fast der Breakball für Federer. Zverev schlägt eine Rückhand scheinbar knapp ins Aus, die Challenge beweist das Gegenteil. Danach rückt er schnell ans Netz und sichert sich das Spiel.
0:0
 
Federer ist aber eben immer noch Federer. Erst kommt aus der Defensive eine wuchtige Rückhand, dann ist Zverev beim Return des Schweizers chancenlos. Einstand.
0:0
 
Aber Zverev beginnt gut. Aggressiv geht er der Kugel nach und macht sofort Druck. 40:15.
0:0
 
Der Anfang sieht gut aus mit einem wuchtigen Servicewinner. Dann schlägt der Deutsche eine Vorhand sehr nervös weit ins Aus.
0:0
 
Genug geredet. Es geht los. Zverev serviert.
Chair Umpire
 
Umpire ist heute Ali Nili. Der US-Iraner ist seit 2008 bei der ATP aktiv. Seine Highlights waren bislang die Finals von Wimbledon 2015 und der US Open 2016.
Prozedere
 
Die beiden Akteure betreten den Court Central, der restlos ausverkauft ist. Den elektronischen Münzwurf gewinnt Federer, entscheidet sich aber zunächst für das Returnieren. Jetzt wird aber erst einmal eingeschlagen.
Wetterbericht
 
Kommen wir noch zu den äusseren Bedingungen. Nach den Schauern der vergangenen beiden Tage ist heute alles trocken. An einem sommerlichen Nachmittag in Quebec zeigt das Thermometer warme 25 Grad. So lässt sich durchaus Tennis spielen.
Head 2 Head
 
Dass Zverev im Stande ist, der lebenden Legende Paroli zu bieten, hat die kommende Nummer sieben der Welt bereits unter Beweis gestellt. 2016 siegte Zverev im Halbfinale von Halle auf Rasen in drei Sätzen und auch beim Hopman Cup behielt der Deutsche in drei umkämpften Tie-Breaks die Oberhand. Insgesamt ist die Bilanz zwischen den beiden aber ausgeglichen (2-2), nicht zuletzt nachdem sich der Maestro 2017 in Halle revanchierte und Zverev mit 6:1 und 6:3 abfertigte.
Federer in Montreal
 
Seine Hausaufgaben erledigte der Maestro dabei fast ausschliesslich souverän. Nach dem Sieg über den Kanadier Peter Polansky hatte Federer nur im Achtelfinale gegen David Ferrer Probleme (4:6, 6:4, 6:2). Ansonsten gab er auch gegen Roberto Bautista-Agut und Robin Haase keinen einzigen Satz ab. Bei seiner Siegesserie von 16 Spielen war Ferrer überhaupt der einzige, der gegen den Schweizer einen Durchgang gewinnen konnte.
Federer 2017
 
Ähnlich souverän präsentierte sich auch Federer, wie er es eigentlich schon das ganze Jahr zeigte. In Kanada hat er nun die Chance wieder näher an die Nummer eins der Weltrangliste aufzurücken. Bei einem Erfolg würde der Rückstand auf Rafa Nadal auf lediglich zehn Punkte zusammenschmelzen. In Cincinnati hat der Schweizer keine Punkte zu verteidigen und könnte dann endgültig wieder auf den Tennis-Thron springen - nach fünf Jahren Abstinenz und im zarten Alter von 36.
Zverev in Montreal
 
Auch in Kanada setzte sich der Erfolgszug fort, auch wenn dieser bereits im ersten Match hätte vorbei sein können. Gegen Richard Gasquet wehrte Zverev gleich sechs Matchbälle ab, darunter auch einen während einer epischen 49-Schläge-Rally. Am Ende entschied er den Tiebreak souverän gegen den Franzosen. Im Achtelfinale schlug der Deutsche dann seinen bisherigen Angstgegner (vier Niederlagen) Nick Kyrgios. Später hatte er erneut mit Kevin Anderson keine Probleme und zwang auch Lokalmatador und Nadal-Bezwinger Denis Shapovalov in zwei Sätzen in die Knie.
Zverev 2017
 
Zverev hat so natürlich fleissig Punkte gesammelt für die Weltrangliste. Auf Rang acht wird der Deutsche inzwischen geführt, nach dem Finale wird er sogar noch eine Position aufrücken. Im ATP-Race liegt er gar auf Rang vier und hat damit beste Chancen bei den World Tour Finals in London aufzuschlagen. Gleich vier Titel hat Zverev dabei eingeheimst, zuletzt am vergangenen Wochenende in Washington, als er Kevin Anderson besiegte. Heute hat er nun die Chance seinen zweiten Titel, nach Rom, bei einem 1000er-Turnier einzusacken.
Duell der Serientäter
 
Das Finale des Rogers Cup (oder auch Coupe Rogers) steht an und aus deutscher Sicht kann es wohl kein besseres Duell geben. Jungstar Alex Zverev fordert den grossen Maestro aus der Schweiz, Roger Federer. Er ist gleichzeitig das Match der beiden heissesten Spieler auf der Tour. Während der Deutsche neunmal in Serie den Court erfolgreich verliess, ist Federer schon seit satten 16 Partien ohne Niederlage.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Montreal zum Finale zwischen Alexander Zverev und Roger Federer.
Turnier
Finale
A. Zverev (GER/4)
6
6
R. Federer (SUI/2)
3
4