ATP Coupe Rogers Montreal
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D. Shapovalov
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A. Zverev
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Court Central | Halbfinale
Ende
D. Shapovalov
Ranking:
51
Geburtsd.:
15.04.1999
Größe:
1.83 m
Gewicht:
76 kg
Bilanz:
10-14
Preisgeld:
US$ 672.046
A. Zverev
Ranking:
3
Geburtsd.:
20.04.1997
Größe:
1.98 m
Gewicht:
86 kg
Bilanz:
57-22
Preisgeld:
US$ 5.859.628
Letzte Aktualisierung: 00:45:11
Refresh:
Shapovalov
Zverev
Ende
 
Das soll es dann auch gewesen sein. Noch ein schönes Wochenende und bis zum nächsten Mal!
Ende
 
Das muss sich dann aber morgen ändern, wenn im Finale der Maestro Roger Federer auf die deutsche Nummer eins wartet. Ab 22 Uhr werden die beiden dann die Klingen kreuzen und wir werden dies selbstverständlich wieder beobachten.
Ende
 
Allerdings machte dieses Risiko den Kanadiers auch in dieser Woche aus, wodurch er sich auch in die Herzen der Zuschauer spielte. Zverev dagegen spielte äusserst nüchtern, hatte aber immer mal wieder mit dem eigenen Service zu kämpfen.
Ende
 
Das war am Ende noch mal ein echter Fight, den Shapovalov, auch getragen vom fantastischen Publikum, lieferte. Allerdings ist Zverev der völlig verdiente Sieger. 43 Unforced Errors (Zverev: 27) waren dann doch viel zu viel.
4:6, 5:7
Der dritte Matchball ist es dann. Erst haut Shapovalov die Vorhand weit ins Aus, dann das gleiche Spiel auf der Rückhand. Zverev ist weiter.
4:6, 5:6
 
Zverev versemmelt wieder die Vorhand und wieder Breakball. Dann kommt aber der Erste voll auf den Mann. Nummer drei abgewehrt.
4:6, 5:6
 
War das knapp. Kurz und cross will er die Vorhand versenken, doch die Kugel geht denkbar knapp aus. Was ist das jetzt für ein Drama?
4:6, 5:6
 
Die Arena bebt. Volles Risiko wird belohnt. Der Angriffsball ist toll, doch Zverev holt auch den - jedoch ohne Nutzen. Der eingesprungene Smash bringt Begeisterung auf den Rängen. Breakball.
4:6, 5:6
 
Und plötzlich hat der Aussenseiter wieder einen Breakball. Shapovalov ist nur in der Defensive, doch Zverev setzt die eingesprungene Rückhand ins Netz. Dann hat Zverev aber Glück, dass ein Ball verspringt. Wieder Einstand.
4:6, 5:6
 
Und auch der zweite Matchball ist weg und wieder ist die Vorhand nur ganz knapp im Aus. Zur Erinnerung: In Runde eins wehrte Shapovalov gleich vier Matchbälle gegen sich ab.
4:6, 5:6
 
Aber zunächst abgewehrt. Unter Druck segelt die Rückhand nur denkbar knapp ins Aus.
4:6, 5:6
 
Der Servicewinner auf die Rückhand bringt den ersten Matchball.
4:6, 5:6
 
Spannung bei 15:30? Zverev nimmt aber dem Publikum gleich wieder den Wind aus den Segeln, auch mithilfe eines Fehlers des Kanadiers.
4:6, 5:6
 
Zverev übernimmt auch gleich das Kommando. Shapolalov ist nur am Laufen und begeht den Fehler unter hohem Druck. Zverev schenkt ihm dann aber per Doppelfehler einen Punkt.
4:6, 5:6
 
Ist das bitter. Shapovalov legt noch einen Doppelfehler hinterher und schleicht im Anschluss zur Bank. Zverev serviert hier nun gleich zum Matchgewinn und den Einzug ins Finale!
4:6, 5:5
 
Breakbälle Zverev. Und wieder läutet ein Doppelfehler das Unheil an. Fällt hier nun die Entscheidung?
4:6, 5:5
 
Aber wieder Probleme beim Kanadier. Mit der Vorhand sind es nun schon 21 leichte Fehler. Zverev macht es besser und schraubt seine Vorhand genau in die Ecke. Stark! 0:30.
4:6, 5:5
 
Und das Spiel gibt es obendrauf, weil Shapolvalov eine Vorhand völlig unkontrolliert weit über die Grundlinie schweisst.
4:6, 5:4
 
Aber er hält diesem Stand, denn der Service kommt nun. So gibt es zwei leichte Punkte.
4:6, 5:4
 
Shapovalov trifft die Linie und Zverev nicht. 15:30 und wieder Druck für den Deutschen.
4:6, 5:4
 
Und das sieht man. Erst ein toller Return, dann der mutige Angriffsschlag. Zverev kontert mit einem starken Aufschlag.
4:6, 5:4
 
Zverev versucht es mit dem Stopp, aber der ist nicht gut vorbereiter, was Shavovalov dann nutzt. Danach spielt er die Kugel mit der Vorhand mit viel Spin und macht den Winner zum 5:4. Das gibt Selbstvertrauen.
4:6, 4:4
 
Da tut ein Servicewinner natürlich mehr als gut. Auch den nächsten Ballwechsel holt er nach einer langen Rally, weil Zverev eine Rückhand weit ins Aus knallt.
4:6, 4:4
 
Es beginnt schon einmal nicht gut mit einem Doppelfehler. Danach landet beim Angriff die Vorhand im Aus. Jetzt muss der Kanadier liefern.
4:6, 4:4
 
War das wichtig für Zverev, er hält nach 0:40 sein Aufschlagspiel. Zwei starke Ersten bringen noch das Spiel. Wie reagiert jetzt Shapovalov?
4:6, 4:3
 
Und auch den kann der Kanadier nicht nutzen und macht einen Unforced Error mit der Rückhand.
4:6, 4:3
 
Eine echte Mammut-Rallye entscheidet auch Zverev mit einer krachenden Rückhand. Durchatmen. Aber einer bleibt Shapovalov noch...
4:6, 4:3
 
Es geht weiter mit den Fehlern. Diesmal ist die Vorhand viel zu lang. Drei Breakbälle. Den ersten wehrt er per Servicewinner ab.
4:6, 4:3
 
Drucksituation. Zverev streut mal wieder einen Doppelfehler ein. Und als wäre das nicht genug, folgt gleich noch einer. 0:30.
4:6, 4:3
 
Da war deutlich mehr drin für Zverev. Erst returniert er doppelt schwach, dann zimmert er eine Vorhand deutlich ins Aus. So bringt der Kanadier das Spiel durch.
4:6, 3:3
 
Aber Shapovalov lässt sich davon nicht verunsichern und geht weiter viel Risiko. Einmal klappt es, einmal nicht. 15:15.
4:6, 3:3
 
Wenn der erste Aufschlag von Zverev kommt, ist Shapolavov chancenlos. Vier starke Erste machen vier schnelle Punkte - 3:3.
4:6, 3:2
 
Und er lässt zwei weitere Servicewinner folgen. Zverev hat gerade Probleme den Aufschlag des Lokalmatadoren zu lesen.
4:6, 2:2
 
Sorgt der Doppelfehler von Shapovalov für Gefahr? Zunächst nicht. Der Kanadier lässt ein Ass folgen.
4:6, 2:2
 
Ein seltener Fehler von Shapovalov am Netz lässt Zverev hoffen, doch dann macht es der Kanadier besser und vollendet konsequent am Netz.
4:6, 2:2
 
Gute Antwort ohne Punktverlust. Ein Servicewinner besiegelt diese schnelle Spiel.
4:6, 2:1
 
Das sieht wieder besser aus wie Zverev sich bewegt und zum Ball steht. Der Druck auf die Kugel ist wieder da, auch die Länge stimmt. 30:0.
4:6, 2:1
 
Doch Shapovalov wird nun wieder für sein Risiko belohnt. Die Angriffsschläge fallen genau auf die Linie, sodass er vorrücken kann. Am Netz macht er bislang eine gute Figur und holt sein Aufschlagspiel.
4:6, 1:1
 
Erinnern wir uns. Wenn der Kanadier etwas kann, dann Comebacks. Schnell steht es wieder 30:0. Zverev muss sich jetzt wieder fangen.
4:6, 1:1
 
Und jetzt erst recht. Zverev knallt die Kugel gleich zweimal unnötig ins Netz und ermöglicht so das sofortige Re-Break. Das war sehr unnötig.
4:6, 0:1
 
Aber mit solch einer Aktion wird es wieder laut. Erst holt der Stopp von Zverev, dann reagiert er stark und legt die Kugel noch übers Netz ins Feld.
4:6, 0:1
 
Das kommt uns bekannt vor. Bei Breakball gegen sich serviert Shapovalov den nächsten Doppelfehler. Ist das bitter und die Euphorie beim Publikum ist erst einmal weg.
4:6, 0:0
 
Und das gleiche Spiel. Zverev returniert gar nicht so stark, doch Shapovalov nimmt zu viel Risiko. Wieder segelt die Filzkugel ins Aus. 15:40.
4:6, 0:0
 
Das sind nun zu viele Fehler beim Kanadier. Der Aufschlag nach aussen ist wieder stark, aber der anschliessende Angriffsschlag landet im Netz. 0:30 Zverev.
4:6, 0:0
 
Zverev hat kurz den Court verlassen, kommt nun aber wieder. Es kann mit Aufschlag Shapovalov weitergehen.
Zwischenfazit
 
Eiskalt nutzte Zverev hier seine einzige Breakchance und wirkt auch bei eigenem Service sicherer, auch wenn der erste Aufschlag noch nicht wirklich kommen mag. Shapovalov kämpft wieder aufopferungsvoll und schwächelte lediglich in jenem neunten Spiel.
4:6
Die Challenge entscheidet und gibt Zverev recht. Eine Rückhand landet auf der Linie und bringt dem Deutschen Satz eins.
4:5
 
Aber Shapovalov hält noch einmal dagegen und setzt eine Vorhand wuchtig auf die Linie. Zverev kontert aber mit starken Angriffsschlägen und holt zwei Satzbälle.
4:5
 
Das sieht souverän aus. Erst der Servicewinner, dann der Smash geradewegs durch die Mitte. 30:0.
4:5
 
War da der Druck zu gross? Shapovalov unterläuft sein erster Doppelfehler und besiegelt das Break. Der erste Satz ist damit zum Greifen nah.
4:4
 
Aber Vorsicht. Etwas übermütig zimmert der Teenager eine Vorhand ins Netz und bekommt Druck. Die folgende Rallye wird lang und Zverev ergreift die Initiative. Mit einer tollen Rückhand holt er zwei Breakbälle.
4:4
 
Shapovalov hält sein Niveau und lässt sich auch von 0:15 nicht beirren. Der Service kommt auf die Rückhand und im Anschluss jagt er Zverev wieder über den Court. Stark!
4:4
 
Ein Ass besiegelt das Spiel für Zverev. Weiterhin gab es noch keinen Breakball in diesem Match.
4:3
 
Dann kommt aber mal wieder ein Servicewinner, sehr wichtig zu diesem Zeitpunkt. Danach sucht der Kanadier wieder das Netz wird aber von Zverev mit einer tollen Rückhand ausgekontert.
4:3
 
Beim Service ist bei Zverev noch viel Luft nach oben. Nur 50 Prozent der Ersten kommen, so kann Shapovalov immer wieder in die Rallys kommen. 15:30. Zverev muss aufpassen.
4:3
 
Zverev agiert in der Folge zwar aggressiver, aber der Aufschlag und folgenden Angriffsschläge von Shapovalov sitzen. Der Lob des Deutschen segelt ins Aus. Spiel für den 18-Jährigen.
3:3
 
Der Kanadier macht das weiter exzellent mit wenig Fehlern. Auch jetzt hilft wieder ein guter Erster. 40:15.
3:3
 
Und schon wieder scheitert Zverev mit der Challenge. Schon das dritte Mal. Damit fällt der Videobeweis für ihn nun flach. Zudem steht es 0:30 aus dessen Sicht.
3:3
 
Dann kommt zum Glück zweimal der erste Aufschlag und bringt zwei leichte Punkte. Das wird dem Deutschen gut tun.
3:2
 
Aber wenn er ansonsten die längeren Ballwechsel dominiert, fällt dies nicht ins Gewicht. Denkste, es folgt gleich noch ein doppelter Aufschlagfehler.
3:2
 
Zverev leistet sich Doppelfehler Nummer zwei in diesem Match. Daran muss der Deutsche noch arbeiten. Auch gegen Anderson waren einige zu viel. 15:15.
3:2
 
Die Arena kocht und Shapovalov holt sich endlich das Spiel. Diesmal kommt er mutig ans Netz und lässt Zverev mit einem Smash keine Chance.
2:2
 
Neun Minuten dauert dieses Spiel inzwischen. Zverev bringt die Kugel immer wieder zurück. Der Kanadier macht dann einen Fehler mit der Vorhand, die weit ins Aus geht. Einen Breakball gab es für Zverev aber noch nicht.
2:2
 
Jetzt ist Zverev aber drin in der Partie. Die Rallys werden länger, das schmeckt dem Lokalmatador natürlich nicht. Immerhin trifft er die Linien immer wieder. Dennoch geht es über den dritten Einstand.
2:2
 
Auch Zverev gibt sich keine Blösse, das geht hier ganz fix mit kurzen Ballwechseln. 2:2.
2:1
 
Ähnlich macht es Shapovalov, der weiter stark serviert. Auch ein Ass ist wieder dabei. Wenig zu holen für Zverev. Zu 15 hält der Kanadier seinen Service.
1:1
 
Der erste Aufschlag kommt zwar nicht, aber Zverev dominiert bei eigenem Aufschlag die Punkte. Zu Null gleicht der Deutsche aus.
1:0
 
Auch aus einem kniffligen 30:30 windet der Kanadier sich heraus und holt das Spiel. Das hilft gegen die Nervosität.
0:0
 
Shapovalov beginnt da, wo er aufgehört hat. Starke erste Aufschläge bringen leichte Punkte.
Blick auf das Finale
 
Die Begegnung der zwei Mitglieder der Next-Gen (übrigens das erste Match beider gegeneinander) verspricht also jede Menge. Währenddessen steht der Finalgegner bereits fest und es ist niemand anderes als Roger Federer. Der Maestro schlug den Niederländer Robin Haase in seinem Halbfinale recht souverän mit 6:4 und 7:6.
Die Ausgangslage
 
Nun also wartet Alexander Zverev, das deutsche Pendant, der zwei Jahre älter ist und ähnlich wie Shapovalov sein Coming-Out bei seinem Heimturnier, am Hamburger Rothenbaum, feierte. Der Deutsche geht als Nummer acht der Welt als klarer Favorit in die Begegnung, doch wie bereits in den Runden zuvor wird das frenetische kanadische Publikum versuchen, ihren Local Hero nach vorne zu peitschen.
Shapovalov in Montreal
 
Shapovalov wehrte hier in Montreal in der 1. Runde gegen Rogerio Dutra Silva vier Matchbälle ab und setzte dann zu seinem grossen Siegeszug über Juan Martin Del Potro (6:3, 7:6) und absolut sensationell Rafael Nadal (3:6, 6:4, 7:6) an. Doch damit nicht genug. Während viele Spieler nach einem solchen Erfolg am Folgetag einbrechen, machte der rotzfreche Kanadier munter weiter und rang auch den Franzosen Adrian Mannarino nieder (2:6, 6:3, 6:4).
Shapovalov 2017
 
Um sich in der Weltrangliste vorzuarbeiten - zum Jahresende belegte er Platz 250 - spielte Shapovalov im neuen Jahr jede Menge Challenger-Turniere. Die Taktik ging auf und der hochtalentierte Youngster siegte in Drummondville und Gatineau, dazu erreichte in Guadalajara das Finale. Heraus sprang die zweite Wildcard für den Rogers Cup - der Rest ist jetzt schon fast Geschichte.
Wer ist Shapovalov?
 
Nun wartet eine weitere unangenehme Aufgabe, nämlich Lokalmatador und Super-Talent Denis Shapovalov, der sich der Unterstützung des Publikums sicher sein kann. Der 18-jährige Kanadier, der seinen Nachnamen seiner russischen Herkunft verdankt, ist nämlich der jüngste Halbfinalist bei einem ATP-Masters-1000-Turnier. Nebenbei macht er als jüngster Spieler im Teilnehmerfeld von Montreal einen riesigen Sprung in der Weltrangliste von Platz 143 auf Rang 66.
Zverev in Montreal
 
Auch in Kanada setzte sich der Erfolgszug fort, auch wenn dieser bereits im ersten Match hätte vorbei sein können. Gegen Richard Gasquet wehrte Zverev gleich sechs Matchbälle ab, darunter auch einen während einer 49-Schläge-Rally. Am Ende entschied er den Tiebreak souverän gegen den Franzosen. Im Achtelfinale schlug der Deutsche dann seinen bisherigen Angstgegner (vier Niederlagen) Nick Kyrgios mit 6:4 und 6:4. Dabei nutzte er seine wenigen Breakchancen eiskalt, auch ein Zeichen der gewonnenen Reife. Im Viertelfinale setzte er sich dann recht klar mit 7:5 und 6:4 erneut gegen Anderson durch.
Zverev 2017
 
Dadurch hat der 20-Jährige natürlich fleissig Punkte gesammelt für die Weltrangliste. Auf Rang acht wird der Deutsche inzwischen geführt, im ATP-Race liegt er gar auf Rang vier und hat damit beste Chancen bei den World Tour Finals in London aufzuschlagen. Gleich vier Titel hat Zverev dabei eingeheimst, zuletzt am vergangenen Wochenende in Washington, als er Kevin Anderson besiegte.
Zverev on fire
 
Geht die Siegesserie von Alexander Zverev weiter? Seit dem Ausscheiden von Wimbledon gegen Milos Raonic ist der deutsche Youngster auf den Hartplätzen in Nordamerika ungeschlagen. Acht Matches, acht Erfolge, so die bislang eindrucksvolle Bilanz.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Montreal zur Halbfinalpartie zwischen Denis Shapovalov und Alexander Zverev.
Turnier
Finale
A. Zverev (GER/4)
6
6
R. Federer (SUI/2)
3
4