ATP Coupe Rogers Montreal
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D. Shapovalov
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A. Mannarino
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Court Central | Viertelfinale
Ende
D. Shapovalov
Ranking:
51
Geburtsd.:
15.04.1999
Größe:
1.83 m
Gewicht:
76 kg
Bilanz:
8-10
Preisgeld:
US$ 672.046
A. Mannarino
Ranking:
34
Geburtsd.:
29.06.1988
Größe:
1.80 m
Gewicht:
70 kg
Bilanz:
29-24
Preisgeld:
US$ 4.256.471
Letzte Aktualisierung: 12:45:08
Refresh:
Shapovalov
Mannarino
Ende
 
Eigentlich soll die erwähnte Partie heute noch stattfinden, allerdings hat in Montreal mittlerweile kräftiger Regen eingesetzt - entsprechend ist erstmal Geduld gefragt. Ich wünsche in jedem Fall gute Unterhaltung und verabschiede mich an dieser Stelle! Bis dann!
Ausblick
 
Als jüngster Spieler aller Zeiten zieht der Kanadier in ein Halbfinale eines 1000er-Turniers ein und trifft dort entweder auf Alexander Zverev oder auf Kevin Anderson, die sich im vierten und letzten Viertelfinale gegenüberstehen.
Match Recap III
 
Der Entscheidungssatz lebte dann vor allem von der Spannung, allerdings zeigte vor allem Shapovalov auch in kritischen Momenten, wozu er in der Lage ist. Am Ende reichte die Kraft bei Mannarino nicht mehr - und so geht das Märchen weiter.
Match Recap II
 
Auch im zweiten Durchgang wirkte der Franzose etwas weniger anfällig in seinem Spiel, ohne jedoch selbst mal Akzente zu setzen. Shapovalov nutzte dann die Gunst der Stunde einer zehnminütigen Regenunterbrechung und holte sich direkt im Anschluss das Break zum 4:2.
Match Recap I
 
Das 18-jährige Wunderkind legte dabei einen nervösen Start in die Partie hin, gab gleich die ersten beiden Aufschlagspiele ab. Sein französisches Pendant provoziert geschickt Fehler des Youngsters und holte sich nach einer knappen Dreiviertelstunde den ersten Satz.
Fazit
 
Was! für! ein! Match! Auch wenn es keineswegs immer hochklassig war, lieferten sich Denis Shapovalov und Adrian Mannarino doch ein jederzeit spannendes Duell auf Augenhöhe - mit dem besseren Ende für den neuen Stern am Tennis-Himmel.
2:6, 6:3, 6:4
Doch Shapovalov lässt einen letzten wuchtigen Aufschlag los, den der Franzose mit der Rückhand nicht mehr zurück übers Netz bringen kann. Das Stadion bebt!
2:6, 6:3, 5:4
 
Die Zuschauer bejubeln noch den Punkt, da rauft sich Mannarino nochmal zusammen.
2:6, 6:3, 5:4
 
Und Shapovalov legt mit dem Service-Winner nach, während Mannarino kurzerhand zusammensackt. Ein Krampf? Ermüdung?
2:6, 6:3, 5:4
 
Danach holt sich Mannarino mit einer Challenge den Ausgleich, muss nach einer Vorhand in den Korridor aber sogleich wieder den Rückstand hinnehmen.
2:6, 6:3, 5:4
 
Ein Winner zum Auftakt - und die Zuschauer rasten aus!
2:6, 6:3, 5:4
 
UND DA IST DAS BREAK! Shapovalov bekommt den Return irgendwie übers Netz, erholt sich aber schnell und provoziert den Vorhand-Fehler bei Mannarino! Das Stadion steht Kopf!
2:6, 6:3, 4:4
 
Der Ball ist nach einer Rettungsaktion von Mannarino ewig in Luft und die 12.000 halten den Atem an. Shapovalov probiert's direkt mit dem Volley - und verwandelt zum erneuten Vorteil.
2:6, 6:3, 4:4
 
Und dann umläuft Mannarino die Rückhand und setzt den Ball Inside-In ins Netz - Breakchance für Shapovalov. Doch umgehend zunichte gemacht durch den Service-Winner.
2:6, 6:3, 4:4
 
Dopelfehler! Erneuter Einstand.
2:6, 6:3, 4:4
 
Laaaange Rallye mit 24 Schlägen, an deren Ende Shapovalov den Vorhand-Topspin leicht verzieht. Vorteil Mannarino.
2:6, 6:3, 4:4
 
Jetzt könnte womöglich die Vorentscheidung fallen - es geht in den Einstand bei Aufschlag Mannarino.
2:6, 6:3, 4:4
 
Dusel für Shapovalov, dem drei Rückhand-Schläge genau auf die Linie gelingen und der dann Unterstützung von der Netzkante bekommt. 30 beide.
2:6, 6:3, 4:4
 
Zu Null geht das Spiel an den Youngster, der von "Let's go, Denis"-Rufen begleitet zu seinem Platz schreitet.
2:6, 6:3, 3:4
 
Und das toppt der 18-Jährige im nächsten Ballwechsel nochmal! Diesmal zieht er die Rückhand cross ohne hinzuschauen am aufgerückten Mannarino vorbei. Da applaudiert auch der Franzose.
2:6, 6:3, 3:4
 
Brilliant! Shapovalov zieht eine Rückhand wie an der Schnur gezogen die Linie runter - elfter Winner für den Kanadier in diesem dritten Satz.
2:6, 6:3, 3:4
 
Wir nähern uns mit grossen Schritten der Entscheidung, denn auch Mannarino gibt sich keine Blösse beim Aufschlagspiel.
2:6, 6:3, 3:3
 
Nach dem Spielgewinn pushen sich der Kanadier und die Fans gegenseitig - das erinnert jetzt schon wieder sehr an den gestrigen Abend.
2:6, 6:3, 2:3
 
Schönes Vorhand-Duell der beiden Linkshänder zum Auftakt in dieses sechste Spiel - mit dem besseren Ende für Shapovalov, der drauf und dran ist nachzuziehen.
2:6, 6:3, 2:3
 
Zweiter Spielgewinn in Folge für Mannarino, der alles wieder in Reihe bringt. Ich mag zu diesem Zeitpunkt absolut keine Prognose abgeben, in welche Richtung das hier geht.
2:6, 6:3, 2:2
 
Und schon ist das Break futsch, weil Shapovolav erneut überdreht und eine Vorhand weit hinter die Grundlinie jagt. Aber das ist das Spiel des 18-Jährigen, der immer voll drauf geht und solche Fehler mit einkalkulieren muss.
2:6, 6:3, 2:1
 
Gleich der nächste Vorhand-Winner zum Ausgleich, ehe er einen Über-Kopf-Volley total unnötig ins Aus ballert.
2:6, 6:3, 2:1
 
Beeindruckend! Shapovalov zieht den Kopf mit einem cross gespielten Vorhand-Winner aus der Schlinge - und sorgt nebenbei für Entzücken im weiten Rund.
2:6, 6:3, 2:1
 
Doch der 29-Jährige weiss, was die Stunde geschlagen hat. Mannarino geht früh auf den Return und provoziert so zwei schnelle Fehler bei seinem Gegenüber.
2:6, 6:3, 2:1
 
Wieder ist Mannarino zu zaghaft, lässt sich das Spiel von seinem Gegenüber diktieren. Eine Vorhand auf seinen Körper kann der Franzosen nicht mehr gut parieren und Shapovalov entwendet zu diesem kritischen Zeitpunkt das Aufschlagspiel!
2:6, 6:3, 1:1
 
Denn jetzt kommt Shapovalov! Mannarino agiert nach eigenem Aufschlag zu zögerlich und wartet vergeblich auf einen Fehler seines Gegenübers. Doch der Kanadier tut ihm den Gefallen nicht und punktet stattdessen mit dem Vorhand-Winner die Linie runter. Breakchance.
2:6, 6:3, 1:1
 
Bei beiden Akteuren geht die Fehlerquote jetzt wieder hoch. Eine Entscheidung scheint in der Luft zu liegen.
2:6, 6:3, 1:1
 
Doch mit einem guten ersten Aufschlag egalisiert der junge Kanadier den Rückstand. Der zweite Service-Winner gleich hinterher bringt den Spielball. Der dritte das Spiel.
2:6, 6:3, 0:1
 
Nächster Vorteil Mannarino, weil Shapovalov auf die Challenge bei einer langen Vorhand verzichtet.
2:6, 6:3, 0:1
 
Es geht über den Einstand, in dem Mannarino den besseren Start erwischt. Doch die Antwort von Shapovalov in Form seines neunten Asses folgt sogleich.
2:6, 6:3, 0:1
 
Doch der Kampfgeist seines jungen Kontrahenten ist längst geweckt: Shapovalov pusht sich nach jedem gewonnen Punkt - so wie nach dieser cross gespielten Vorhand mit deutlich über 200 km/h, die ihm das 40:30 beschert.
2:6, 6:3, 0:1
 
... und jetzt ihrerseits bei 30:15 am Break schnuppert.
2:6, 6:3, 0:1
 
Das Spiel geht an die Nummer 42 der Welt, die sich aus der kurzen Schwächephase nach der Pause wieder befreit hat ...
2:6, 6:3, 0:0
 
Und jetzt ist es endgültig das erwartete Spektakel! Shapovalov rettet einen Stop-Ball und antwortet seinerseits mit der kurz gespielten Vorhand. Die Zuschauer sind begeistert. 30 beide.
2:6, 6:3, 0:0
 
Im entscheidenden dritten Satz darf nun Mannarino mit dem Service vorlegen - auf geht's!
Zwischenfazit
 
Was für Shapovalov nach dem ersten Satz galt, gilt nun für Mannarino: "Mund abputzen, weitermachen!" Allerdings liegt das Momentum jetzt beim Kanadier, der blöderweise auch noch 12.000 Zuschauer auf seiner Seite hat.
2:6, 6:3
Allerdings hat Mannarino seinem Gegenüber nichts mehr entgegenzusetzen: Shapovalov legt sich seinen elf Jahre älteren Kontrahenten zurecht und punktet dann frech mit dem Slice zum Satzgewinn!
2:6, 5:3
 
Nächster Winner zum 40:15, gleichbedeutend mit zwei Satzbällen. Kurze Schrecksekunde auf der anderen Netzseite, weil Mannarino weggerutscht war und sich kurz an die rechte Wade gegriffen hatte. Doch es geht schon weiter für den Franzosen.
2:6, 5:3
 
Gutes Gefühl von Shapovalov, der eine cross gespielte - vermeintlich zu lange - Rückhand überprüfen lässt und die Unparteiischen mit der Challenge eines Besseren belehrt. Anschliessend stellt er mit einem Service-Winner auf 30:15.
2:6, 5:3
 
Nervöser Auftakt von Shapovalov ins womöglich entscheidende Spiel in diesem zweiten Satz: Doppelfehler zum 0:15.
2:6, 5:3
 
Shapovalov sucht jetzt die Entscheidung bei Aufschlag Mannarino, doch der Franzose hat zu seinem Spiel zurückgefunden und verkürzt in Rekordzeit zum 3:5.
2:6, 5:2
 
Doch ein Ass und ein Vorhand-Winner gegen die Laufrichtung von Mannarino später ist das Break bestätigt! Beste Aussichten jetzt für den 18-Jährigen, das Spiel in einen entscheidenden dritten Satz zu befördern.
2:6, 4:2
 
Dann patzt Shapovalov am Netz und schon ist die ganze Sache wieder ausgeglichen. 30 beide.
2:6, 4:2
 
Anschliessend ist der Youngster auf bestem Weg, das Break in Windeseile zu bestätigen, holt seinen Gegner aber mit dem eigenen Doppelfehler wieder zurück ins Spiel.
2:6, 4:2
 
Doppelfehler Mannarino = Break Shapovalov!
2:6, 3:2
 
Und nach dem nächsten Vorhand-Fehler von Mannarino hat der Youngster die erste Chance aufs Break.
2:6, 3:2
 
Beide Spieler wirken zu Beginn etwas hölzern - und das spiel Shapovalov in die Karten. 30:15-Führung für den Kanadier.
2:6, 3:2
 
Dann geht's weiter mit Aufschlag Mannarino!
Regen
 
Sooo, der Chair Umpire klettert etwas umständlich wieder auf seinen Thron und die beiden Akteure geben sich knapp zwölf Minuten Unterbrechungen ein paar Aufwärmübungen hin.
Regen
 
Der Stadion-DJ spielt "Here comes the sun" von den Beatles - bislang noch Wunschdenken.
Regen
 
Das eingeblendete Regenradar zeigt, dass tatsächlich nur mit einem kurzen Schauer zu rechnen ist. Die Linien werden jedenfalls schon vorsorglich wieder getrocknet.
2:6, 3:2
Regentropfen über dem Court Central - und der Chair Umpire verordnet den beiden Akteuren eine kurze Pause. Anscheinend soll es sich nur um einen kurzen Nieselschauer handeln.
2:6, 3:2
 
Doch Shapovalov ist jetzt stabiler, punktet nach wuchtigen Aufschlägen zur 3:2-Führung.
2:6, 2:2
 
Und gleich nochmal das ganze. 30 beide.
2:6, 2:2
 
Ass zum Auftakt, im folgenden Ballwechsel die zu lange Vorhand. Nicht das erste Mal so zu beobachten bei Shapovalov.
2:6, 2:2
 
Und dennoch: Das geht nicht mehr ganz so problemlos für Mannarino, der nach einer gespielten Stunde zum 2:2-Ausgleich kommt.
2:6, 2:1
 
Aber schon bringt sich der Youngster mit dem Fehler am Netz um den verdienten Lohn.
2:6, 2:1
 
Gute Recovery nach dem schwachen Return von Shapovalov - und dann packt der Kanadier den Vorhand-Winner longline gespielt aus. Jubel brandet auf im weiten Rund, auch wenn das erst die ersten Punkte in diesem Mannarino-Aufschlagspiel waren.
2:6, 2:1
 
Jetzt geht's auch in die andere Richtung mit vier Service-Winnern mal schnell. Zum ersten Mal hat Shapovalov keine Mühe mit dem eigenen Aufschlag.
2:6, 1:1
 
Anschliessend hat der Franzose nur noch wenig Mühe, holt sich das Aufschlagspiel zu Null.
2:6, 1:0
 
Spektakel! Die beiden Akteure duellieren sich mit cross gespielten Rückhand-Schlägen. Der Winkel wird immer spitzer, womit Mannarino besser umzugehen weiss und schliesslich im richtigen Moment auf die Vorhand wechselt und den Winner zum 30:0 ins andere Eck setzt.
2:6, 1:0
 
Und mit seiner einhändigen Rückhand, die er longline ins freie Feld legt, holt sich der Kanadier das Spiel. Und das Publikum ist direkt wieder da.
2:6, 0:0
 
Nächster Service-Winner zum ersten Spielball, doch dann überdreht Shapovalov wieder und setzt eine Vorhand Inside-In hinter die Grundlinie.
2:6, 0:0
 
Doch mit einem Service-Winner und einem erzwungenen Fehler mit der Rückhand holt sich Shapovalov die Führung zurück.
2:6, 0:0
 
Jetzt kommt auch noch Pech dazu: Die Netzkante spielt bei der Rückhand longline nicht mit und Mannarino führt schon wieder bei gegnerischem Aufschlag.
Zwischenfazit
 
"Mund abputzen, weitermachen!" Das muss nach diesem verkorksten ersten Satz die Devise für Denis Shapovalov sein. Schon gegen Rafa Nadal drehte der 18-Jährige die Partie schliesslich noch nach Rückstand - also kein Grund zum Trübsal blasen.
2:6
Erneut gibt sich Mannarino beim eigenen Service keine Blösse, gewinnt zu Null und schnappt sich nach 40 Minuten die Satzführung.
2:5
 
Wie zu Beginn der Partie überstimmt der Chair Umpire einen seiner Helfer, hat diesmal nach der Challenge von Shapovalov aber Unrecht und Mannarino bekommt einen neuen Ersten.
2:5
 
Doch nun darf der bislang so souveräne Mannarino zum Satzgewinn aufschlagen.
2:5
 
Mannarino ist beim Über-Kopf-Volley am Netz nicht konsequent genug und Shapovalov kratzt den Ball tatsächlich aus der Vorhandecke zum Spielgewinn. Das tut jetzt gut.
1:5
 
Bei 30 beide feuert Shapovalov das nächste Ass ab, nur um sich die Chance auf das 2:5 mit dem Rahmentreffer gleich wieder selbst zu nehmen.
1:5
 
Ein Blick auf die Statistik spricht Bände: Zwar produziert Shapovalov deutlich mehr Winner als sein Gegenüber, hat aber auch schon drei Mal so viele Unforced Errors (18:6) begangen wie Mannarino.
1:5
 
Bis zum gerade erreichten 5:1 musste Mannarino erst vier Punkte bei eigenem Aufschlagspiel abgeben - und marschiert entsprechend vorneweg in diesem ersten Satz.
1:4
 
Besorgte Blicke in Richtung Box beim Kanadier, der im Returnspiel bisher kaum Akzente setzen kann und schon wieder 15:40 zurückliegt.
1:4
 
Grossartige Abwehraktion von Mannarino, der extrem schnell auf den Beinen ist und den vorgerückten Shapovalov mit der Rückhand auf dem falschen Fuss erwischt.
1:4
 
Jetzt kommt die Vorhand auch aus dem Spiel heraus und die 12.000 Zuschauer auf dem Court Central bejubeln nach einer knappen halben Stunde den ersten Spielgewinn ihres Helden.
0:4
 
Breakball nummer fünf - abgewehrt! Zum richtigen Zeitpunkt produziert der Kanadier seine beiden ersten Asse.
0:4
 
Gesagt, getan! Doch wieder bringt sich der Youngster mit der missglückten Vorhand in die Bredouille.
0:4
 
Doch die Vorhand gehorcht noch nicht - und so muss Shapovalov den nächsten Breakball abwehren.
0:4
 
Wieder so ein Winner mit der Rückhand, diesmal cross gespielt. Erster Vorteil für den Kanadier.
0:4
 
Und auch der zweite Breakball ist futsch, weil Shapovalov im bisher längsten Ballwechsel mit 24 Schlägen die Ruhe behält und vom Vorhand-Fehler seines Gegenübers profitiert. Sofort ist das Publikum da!
0:4
 
Jetzt geht aber mal die Faust hoch bei Shapovalov, der seine einhändige Rückhand perfekt longline platziert.
0:4
 
Es läuft überhaupt nichts zusammen beim jungen Kanadier, der erste Anzeichen von Frust erkennen lässt. Zwei Breakchancen für Mannarino.
0:4
 
Mit einem Service-Winner bringt Mannarino sein Spiel aber doch durch und führt jetzt komfortabel in diesem ersten Satz.
0:3
 
Drei schnelle Spielbälle für den Franzosen, der sich dann aber das erste Mal etwas nachlässig zeigt und zwei Mal mit der Vorhand danebenliegt.
0:3
 
Tatsache! Mannarino macht das geschickt, lockt Shapovalov aus der Reserve und provoziert einfache Fehler beim etwas übereifrigen Kanadier. Zweites Break zum 3:0 für den 29-Jährigen.
0:2
 
Leichter Fehler am Netz von Shapovalov, der seinen Rückhand-Volley in die Maschen setzt. Ein Doppelfehler später liegt der junge Kanadier schon wieder 0:30 zurück und stellt Mannrino das zweite Break in Aussicht.
0:2
 
Perfekter Start für Mannarino, der in seinem ersten Aufschlagspiel nur ein Mal Punkte abgeben muss und damit jetzt 2:0 führt.
0:1
 
Starke Variante von Mannarino, der den Return von Shapovalov früh entgegen nimmt und die Rückhand perfekt ins andere Eck platziert.
0:1
 
Doppelfehler! Der 18-jährige Überflieger schenkt sein erstes Aufschlagspiel ab!
0:0
 
Und gleich die erste Breakchance für den Franzosen, der sich die offensichtliche Nervosität seines jungen Kontrahenten zunutze machen will.
0:0
 
Der erste längere Ballwechsel hält das bessere Ende für Mannarino bereit, weil Shapovalov, in die Defensive gedrängt, einen Rückhand-Passierball in den Korridor setzt.
0:0
 
Ausgeglichener Auftakt: Shapovalov hat noch nicht die richtige Länge in seinen Schlägen, führt aber dank eines Vorhand-Fehlers seines Gegenübers 40:30.
0:0
 
Gleich mal Applaus für den Chair Umpire, der einen seiner Helfer an der Linie korrigiert und einen Aufschlag des Kanadiers gut gibt. Mannarino will sich das nochmal anschauen - und tatsächlich hat der Ball die Linie gerade noch gestreift. Gutes Auge von Herrn Lahyani.
0:0
 
Shapovalov eröffnet - auf geht's!
Warm-Up
 
So, die beiden Akteure sind da, spielen sich unter den Augen von Chair Umpire Mohamed Lahyani ein.
Ausblick aufs Halbfinale
 
Wir dürfen also gespannt sein, was der frühe kanadische Abend bringt - und das nicht zuletzt aus deutscher Sicht, denn der Gewinner der bevorstehenden Begegnung trifft auf den Sieger der Auseinandersetzung zwischen Alex Zverev und Kevin Anderson, die sich direkt im Anschluss gegenüberstehen.
Die Ausgangslage
 
Aber zurück zur bevorstehenden Paarung: Aufgrund der Erfahrung des 29-Jährigen dürfte der Franzose als leichter Favorit in dieses Viertelfinale von Montreal gehen, zumal sich erst zeigen muss, ob sein elf Jahre jüngeres Pendant mit der Belastung umgehen kann. Die Zuschauer werden allerdings naturgemäss wie eine eins hinter dem Kanadier stehen.
Erstes Grand-Slam-Achtelfinale
 
In Vorbereitung auf Wimbledon schrammte Mannarino dann nur haarscharf an seinem ersten Titel auf der ATP-Tour vorbei: Im Finale von Antalya unterlag er Yuchi Sugita 1:6 und 6:7. Nur drei Wochen später revanchierte er sich im All England Tennis Club für das Aus und eliminierte den Japaner auf dem Weg ins Achtelfinale, wo sich schliesslich Novak Djokovic als eine Nummer zu gross rausstellte.
Zweiter Frühling
 
2017 ist nun das mit Abstand erfolgreichste Jahr des Franzosen, der die Saison mit zwei Triumphen auf der Challenger-Tour begann. Bei den Masters in Miami und Monte Carlo erreichte er das Achtelfinale, in Rom und Madrid kämpfte er sich durch die Qualifikation bis ins Hauptfeld.
Alles andere als ein Frühstarter
 
Mannarino ist genau wie sein Gegenüber Linkshänder - das war es allerdings schon fast mit den Gemeinsamkeiten. Der 29-Jährige legte keinen kometenhaften Aufstieg hin, sondern etablierte sich Stück für Stück auf der Tour und ist seit drei Jahren Dauergast in den Top 50 der Welt, ohne je den ganz grossen Wurf geschafft zu haben.
Mannarino in Montreal
 
Dabei blieb er gegen Daniil Medvedev, den an Nummer 6 gesetzten Milos Raonic und Next-Gen-Spieler Hyeon Chung gar ohne Satzverlust. Nun will der Franzose, der in diesem Jahr so etwas wie seinen zweiten Frühling erlebt, den nächsten Schritt machen.
Der Gegner
 
Adrian Mannarino, aktuell die Nummer 42 der Welt, rückte beinahe unbemerkt bis in die Runde der letzten 8 vor - ein Kunststück, das ihm zuvor noch kein einziges Mal in seiner mittlerweile 13 Jahre andauernden Karriere geglückt war.
Erwartungshaltung
 
Mittlerweile geht man in Kanada eigentlich davon aus, dass das Shapovalov-Märchen noch nicht zu Ende ist, zumal der Gegner im Viertelfinale deutlich weniger klangvoll ist als in den beiden Runden zuvor.
Comeback-Qualitäten
 
Auch gegen den Mallorquiner stand Shapovalov kurz vor dem Aus, lag im Tie-Break des dritten Satzes schon mit 0:3 hinten, ehe er sieben der letzten acht Punkte machte und vor 12.000 frenetischen Zuschauern fassungslos über den Sieg zu Boden sank.
Shapovalov in Montreal
 
Shapovalov wehrte hier in Montreal in der 1. Runde gegen Rogerio Dutra Silva vier Matchbälle ab und setzte dann zu seinem grossen Siegeszug über Juan Martin Del Potro (6:3, 7:6) und eben Rafael Nadal (3:6, 6:4, 7:6) an.
Shapovalov 2017
 
Um sich in der Weltrangliste vorzuarbeiten - zum Jahresende belegte er Platz 250 - spielte Shapovalov im neuen Jahr jede Menge Challenger-Turniere. Die Taktik ging auf und der hochtalentierte Youngster siegte in Drummondville und Gatineau, dazu erreichte in Guadalajara das Finale. Heraus sprang die zweite Wildcard für den Rogers Cup - der Rest ist jetzt schon fast Geschichte.
Zweiter Anlauf
 
Das erste Mal machte der Linkshänder im vergangenen Jahr in Wimbledon von sich reden, als er überraschend den Juniorentitel gewann. Im gleichen Jahr startete Shapovalov dann auch seine Profikarriere und ging beim 500er-Turnier Washington und, ausgestattet mit einer Wildcard, in seiner Heimatstadt an den Start. Dort bezwang er sensationell Nick Kyrgios in drei Sätzen und setzte ein erstes Ausrufezeichen auf der ATP-Tour, in Runde 2 war dann gegen Grigor Dimitrov Schluss.
Wer ist Denis Shapovalov?
 
Um Ihnen DIE Attraktion des diesjährigen Rogers Cup ein bisschen näher zu bringen, hier ein paar Rahmendaten: Denis Shapovalov wurde am 15. April 1999 in Tel Aviv geboren und ist mit seiner Familie nicht mal ein Jahr nach seiner Geburt in die Nähe von Toronto ausgewandert. Mit fünf Jahren begann der kleine Denis mit dem Tennis-Unterricht bei seiner Mutter Tessa und es stellte sich früh heraus, dass das was werden könnte mit der grossen Karriere.
Rekorde, Rekorde, Rekorde
 
Der 18-jährige Kanadier, der seinen Nachnamen seiner russischen Herkunft verdankt, ist nämlich der jüngste Viertelfinalist bei einem ATP-Masters-1000-Turnier und könnte entsprechend die gleiche Bestmarke fürs Halbfinale aufstellen. Nebenbei würde er als jüngster Spieler im Teilnehmerfeld von Montreal einen riesigen Sprung in der Weltrangliste von Platz 143 auf Rang 66 machen, sollte er es in die Vorschlussrunde schaffen.
A star is born
 
Ein neuer Stern ist am Tennis-Himmel geboren: Der Name Denis Shapovalov ist spätestens nach seinem sensationellen Erfolg über Rafael Nadal in der 3. Runde in aller Munde. Und das nicht ohne Grund.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Montreal zur Viertelfinalpartie zwischen Denis Shapovalov und Adrian Mannarino.
Turnier
Finale
A. Zverev (GER/4)
6
6
R. Federer (SUI/2)
3
4